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Zeitzeugen der Wetziker Textilindustrie

Seit den Anfängen der Textilindustrie im Aatal hat das Schönau-Areal in Wetzikon starke Veränderungen erlebt – von der ersten maschinellen Spinnereifabrik über den Bau des Wasserkraftwerks für den Antrieb der Turbinen bis zur Nutzung als Militärkaserne im Zweiten Weltkrieg. 1992 hat die Streiff AG die altehrwürdige Fabrik am AAbach endgültig stillgelegt. Als bedeutende Bauzeugen stehen die Gebäude heute im kantonalen Inventar der schützenswerten Gebäude.

Zu neuem Leben erwacht

Heute nutzen Gewerbetreibende und Kulturschaffende die historischen Räume der Spinnerei Schönau als Wohnungen, Ateliers, Büros, Werkstätten, Lager und für vereinzelte kulturelle Anlässe. Der Zahn der Zeit hat den historischen Gebäuden am Aabach aber zugesetzt. Sie müssen dringend renoviert werden. Um die Schönau auch für künftige Generationen zu erhalten, muss nebst der gründlichen Renovation der ehemaligen Fabrik das ganze Areal besser genutzt werden. Nur so können die hohen Investitionen gedeckt und auch künftig günstige Mieten gesichert werden.

Das Schönau-Areal entwickelt sich weiter

Künftig finden in den historischen der Schönau Gebäuden neben Gewerbe- und Wohnflächen ein Kulturhaus sowie ein Restaurant ihren Platz. Umliegende Mehr- und Einfamilienhäuser bieten zusätzlichen Wohnraum. Der besondere Ort bleibt den Wetzikerinnen und Wetzikern in seinem ursprünglichen Charakter erhalten und öffnet sich der breiten Bevölkerung. Die Pläne sehen vor, möglichst wenig Grünfläche zu verbauen und Alt und Neu respektvoll miteinander zu verbinden.

Die Schönau ist ein wertvoller Ort für Wetzikon – und soll das noch lange bleiben. Die sorgfältige Planung leistet dafür weit mehr als es Naturschutz, Denkmalschutz und das Räumliche Entwicklungskonzept von Wetzikon fordern.

» Bauprojekt

Geschichtsträchtiger Ort im Wandel

Schoenau_1929

Die Anfänge der Schönau liegen weit zurück. Unter den Bäumen im Fabrikpark vermuten Archäologen ein Keltengrab. Seither wächst und wandelt sich das Areal – von der Entwicklung der Spinnerei und der Textilindustrie im Aatal bis zur heutigen Nutzung als Ort zum Wohnen und Arbeiten, für Kultur und Freizeit.

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