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Stand des Projekts Schönau

Die Ausführung des geplanten Bauprojekts auf der Schönau erfolgt etappenweise in drei Teilprojekten: Schönau Mitte, Schönau Nord und Schönau Süd.

Für das Projekt Schönau Süd erteilte die Stadt Wetzikon im Juni 2013 eine Baubewilligung. Dagegen sind Rekurse eingegangen. Ende Februar 2014 nahm das Gericht einen Augenschein vor Ort, der definitive Entscheid ist noch ausstehend. Im September 2013 stoppte die Initiative «Schönau für alle» vorläufig den Projektfortschritt. Um Rechtsklarheit zu erhalten, legte die HIAG dagegen Beschwerde ein. Auch dieser Gerichtsentscheid ist hängig. 

Damit die Schönau wirklich ein Ort für alle wird

Die Initianten verlangen die Freihaltung des Areals von weiteren Bauten und für die Fabrik die Beibehaltung des heutigen Zustandes zu den aktuellen Konditionen. Die Forderungen gegen das umsichtig geplante Bauprojekt widersprechen verschiedenen Grundsätzen nachhaltiger Stadtentwicklung:

  • Nur die Fabrik renovieren? Die Renovation der Fabrikanlage – auch eine sehr sanfte – erfordert Investitionen, die mit den heutigen Mieterträgen nicht finanziert werden können. Nur mit zusätzlichem Wohnraum können die bestehenden Gebäude auch nach der Renovation zu erschwinglichen Preisen vermietet werden. Denn mehr Wohnungen bedeuten einen tieferen Kostenanteil pro Wohnung an den Investitions- und Unterhaltskosten der altehrwürdigen Fabrik.
  • Grünflächen frei halten? Das Schönau-Areal ist eine Bauzone und im Entwicklungskonzept der Stadt Wetzikon als Verdichtungsgebiet sowie im kommunalen Richtplan als Siedlungsgebiet bezeichnet.
  • Weniger Bauvolumen? Angesichts der Zersiedelung ist der haushälterische Umgang mit dem Boden auch in Wetzikon ein Gebot der Stunde. Diesen Anspruch erfüllt die sorgfältige Nutzung des Geländes mitten in der Stadt. Die Planung achtet darauf, möglichst wenig Fläche zu verbauen und das charaktervolle Areal mit viel Grünraum zu erhalten.
  • Freie Sicht auf die Schönau? Der Aabachweiher und sein Ufer werden wie heute für alle zugänglich sein. Auch die Sicht auf die Fabrik vom Spazierweg und den gegenüberliegenden Quartieren her bleibt unverbaut. Einzig zur dicht befahrenen, lärmigen Weststrasse hin entsteht mit den geplanten Mehrfamilienhäusern ein neues Bild.
  • Schönau für alle? Heute nutzen wenige Mieterinnen und Mieter das Gelände. Erst mit dem Kulturhaus, dem Restaurant und den neuen Wegen im Rahmen des geplanten Bauprojekts wird die Schönau wirklich ein «Ort für alle».

Wie weiter mit der Schönau?

Der Ball liegt nun bei der Gemeinde, die den geforderten Gestaltungsplan auszuarbeiten hat. Bis dahin bleibt die HIAG im Dialog mit den Mieterinnen und Mietern, den Anwohnenden und der Bevölkerung.

Zwischennutzung der leer stehenden historischen Räume

Auf dem Schönau-Areal werden leer stehende Büro- und Gewerbeflächen ab August 2014 durch Projekt Interim zwischengenutzt.

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